1. Der Ladeplatz ist zugeparkt
Der Dauerbrenner, besonders innerhalb des Gürtels. Gegenmittel: rechtzeitig eine Halteverbotszone organisieren – wie das geht, steht in unserem Ratgeber zur Halteverbotszone in Wien. Wer darauf verzichtet, sollte zumindest früh am Morgen umziehen, wenn die Pendler weg sind und Platz frei wird.
2. Der Karton mit den wichtigen Sachen ist ganz hinten im Wagen
Ladekabel, Medikamente, Kaffeemaschine, Werkzeug, Klopapier – wenn diese Dinge irgendwo zwischen 60 Kartons stecken, beginnt der erste Abend in der neuen Wohnung mit Suchen. Packen Sie eine „Erste-Nacht-Kiste" und transportieren Sie die im eigenen Auto oder markieren Sie sie so, dass sie als Letztes ein- und als Erstes ausgeladen wird.
3. Der Schrank passt nicht durchs Stiegenhaus
Sieht im Zimmer harmlos aus, klemmt dann in der Kurve zwischen zweitem und drittem Stock. Profis erkennen das bei der Besichtigung und zerlegen das Möbelstück vorher. Wer selbst umzieht: Türbreiten und die engste Stelle im Stiegenhaus vorher messen – nicht erst mit dem Schrank in der Hand.
4. Niemand hat an den Lift gedacht
In vielen Wiener Wohnhäusern muss die Liftbenutzung für Umzüge bei der Hausverwaltung angemeldet werden, manchmal braucht es einen Schutzvorhang für die Kabine. Ein Anruf bei der Hausverwaltung eine Woche vorher erspart Diskussionen mit Nachbarn und der Hausbesorgerin – und klärt gleich, ob es feste Ruhezeiten gibt.
5. Die Kartons sind zu schwer
Der Bücherkarton, den zwei Leute kaum heben können, ist der häufigste Selbstpacker-Fehler. Faustregel: Bücher in kleine Kartons, Leichtes wie Bettzeug in große. Ein Karton, den eine Person nicht allein tragen kann, ist falsch gepackt – mehr dazu in unserem Karton-Ratgeber.
6. Alte und neue Wohnung am selben Tag übergeben
Übergabetermin alt um 10 Uhr, Schlüsselübergabe neu um 11 Uhr, dazwischen der komplette Umzug – das geht fast immer schief. Planen Sie Puffer ein: Übergabe der alten Wohnung idealerweise erst am Tag nach dem Umzug, dann bleibt Zeit für die besenreine Übergabe ohne Hektik.
7. Es gibt keinen Plan für die neue Wohnung
Wenn die Träger fragen „Wohin damit?" und die Antwort „Egal, stell irgendwo hin" lautet, steht am Abend alles im Wohnzimmer. Fünf Minuten Vorarbeit genügen: Zimmer nummerieren, Kartons entsprechend beschriften, fertig. Beim Möbelaufbau gilt dasselbe – wer vorher weiß, an welche Wand der Schrank kommt, muss ihn nicht zweimal rücken.
Das Fazit
Fast alle Pannen am Umzugstag haben dieselbe Ursache: Sie wurden nicht bei der Planung bedacht. Genau deshalb beginnt bei uns jeder Umzug mit einer kostenlosen Besichtigung – dort fallen die Stolpersteine auf, solange sie noch keine sind.
Lieber gleich machen lassen?
Wenn Sie beim Lesen gemerkt haben, dass Ihnen dafür Zeit oder Nerven fehlen: Genau dafür gibt es uns. Kostenlose Besichtigung, schriftlicher Fixpreis, erledigt.
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