Klavier- & Spezialtransport: Schwergewichte in sicheren Händen
Ein Klavier verzeiht keine Improvisation. Unsere Träger sind schwere, empfindliche Lasten gewohnt – vom Pianino bis zum Möbeltresor.
Ein Pianino wiegt 200 bis 300 Kilo, ein Flügel noch mehr – und beide bestehen an den falschen Stellen aus purer Empfindlichkeit. Transportiert wird deshalb mit System: Tasten- und Pedalpartie geschützt, Korpus in Decken und Folie, Spezialgurte für den Treppentransport, ausreichend Träger, damit niemand improvisieren muss.
Dasselbe gilt für andere Schwergewichte: Tresore, Marmorplatten, antike Kästen, Skulpturen. Bei der Besichtigung (oder anhand von Fotos) klären wir Gewicht, Weg und Technik – und ob ein Möbellift die schonendere Variante ist. Danach steht Ihr Fixpreis fest – schriftlich und ohne Nachverrechnung.
Inklusive
- Geübte Träger & Spezialgurte
- Schutzverpackung für Korpus und Mechanik
- Treppen- und Etagentransport
- Möbellift-Organisation bei Bedarf
- Decken, Gurte & Möbelschutz
ab € 240 Aufpreis
- Kostenlose Besichtigung – vor Ort oder per Video
- Schriftlicher Fixpreis ohne Nachforderungen
- Gewerbeberechtigt, inhabergeführt, ★ 4,9 bei Google
Preise & Richtwerte
| Leistung | Details | Richtpreis |
|---|---|---|
| Pianino innerhalb Wiens | EG–EG, gute Zufahrt | ab € 240 |
| Pianino mit Etagen | je nach Stockwerk | ab € 340 |
| Flügel / Tresor / Spezialgut | nach Besichtigung | individuell |
Unverbindliche Richtwerte inkl. USt. Verbindlich ist das schriftliche Fixpreisangebot nach der kostenlosen Besichtigung.
Pianino, Flügel und andere Schwergewichte
Pianino im Altbau
Ein aufrechtes Pianino wiegt je nach Baujahr zwischen zweihundert und zweihundertfünfzig Kilogramm und ist kopflastig. Über eine Altbaustiege tragen wir es auf einem gepolsterten Klavierkarren, ein Träger geht unten, zwei bleiben an der Last. Wichtig ist ein freies Podest auf jedem Halbstock, dort setzen wir das Instrument kurz ab und wechseln den Griff.
Flügel liegend transportieren
Ein Flügel fährt nicht auf seinen Beinen. Wir schrauben Lyra und Beine ab, legen den Korpus mit der geraden Seite auf einen gepolsterten Flügelschlitten und fixieren ihn mit Gurten. Der Deckel bleibt geschlossen und wird gesichert, die abgeschraubten Teile fahren einzeln verpackt mit. Am Zielort setzen wir alles in umgekehrter Reihenfolge wieder zusammen.
Tresor und Steinplatte
Neben Instrumenten fahren wir Möbeltresore, Marmortische und Steinplatten. Steinplatten reisen immer hochkant, weil sie flach liegend bei jeder Bodenwelle brechen können. Ein Tresor bis vierhundert Kilogramm geht über einen Treppensteiger, darüber wird es eine Frage des Stiegenhauses. Ob es geht, sagen wir nach der Besichtigung, bei der wir Stufenhöhe und Podestmaß aufnehmen.
Der Ablauf am Tag des Transports
Wir kommen zu zweit oder zu dritt und sehen uns zuerst den gesamten Weg an, von der Wohnungstür bis zur Ladekante. Danach wird das Instrument eingepackt: Filzdecken um den Korpus, Kantenschutz an den Ecken, Spanngurte über die Decke. Erst dann wird gehoben. Im Fahrzeug steht das Klavier an der Stirnwand und wird gegen die Seitenwand verzurrt, damit es beim Bremsen keinen Weg hat.
Die Fahrt planen wir kurz und ohne Umwege. Am Zielort läuft alles rückwärts: ausladen, über die Stiege tragen, Beine anschrauben, Filz abnehmen. Wir gehen mit Ihnen einmal um das Instrument herum und halten den Zustand auf Wunsch in einer Fotodokumentation fest. Der Aufpreis für ein Klavier beginnt bei € 240 und steht wie der übrige Fixpreis schon vor dem Termin fest, unabhängig davon, wie lange wir brauchen.
Häufige Fragen
Muss das Klavier danach gestimmt werden?
Meist ja – Transport und neues Raumklima verstimmen jedes Instrument leicht. Empfehlung: zwei bis drei Wochen am neuen Ort akklimatisieren lassen, dann stimmen.
Transportiert ihr auch nur das Klavier, ohne Umzug?
Selbstverständlich – der reine Klaviertransport ist ein eigener Auftrag, auch von oder zu Musikschulen, Bühnen und Händlern.
Ab welchem Stockwerk wird der Transport aufwendiger?
Der Aufpreis ab € 240 deckt eine übliche Wiener Stiege bis in den dritten Stock ohne Aufzug ab. Darüber und bei sehr engen Wendelstufen sehen wir uns die Lage vorher an und nennen den Preis danach. Ein Aufzug, in den das Instrument aufrecht hineinpasst, senkt den Aufwand deutlich und wirkt sich auf den Aufpreis aus.
Können Sie ein Klavier innerhalb der Wohnung umstellen?
Das ist ein eigener kurzer Auftrag. Wir heben das Instrument an, fahren es auf dem Klavierkarren an den neuen Platz und setzen es dort ab, ohne dass die Rollen über das Parkett laufen. Was das kostet, hängt vom Weg innerhalb der Wohnung und von der Türbreite ab und steht nach der kostenlosen Besichtigung fest.
Holen Sie sich Ihren Fixpreis
Kostenlose Besichtigung vereinbaren – telefonisch oder per WhatsApp. Das Angebot kommt schriftlich, entscheiden können Sie in Ruhe.
Vor dem Termin: Maße nehmen, Weg freimachen
Die meisten Probleme beim Instrumententransport entstehen nicht am Instrument, sondern im Stiegenhaus. Deshalb nehmen wir vorab drei Maße: die schmalste Stelle im Aufgang, die Türbreite samt Stock und die Zufahrt bis zum Haustor. Wendeltreppen und enge Podeste im Altbau entscheiden darüber, ob wir mit Tragegurten arbeiten oder ob der Möbellift über das Fenster die sichere Variante ist. Bei einem Flügel werden Lyra und Beine abgenommen, der Korpus kommt auf den Klavierschuh und wird seitlich transportiert. Ein Pianino bleibt aufrecht. Beides ist Routine, aber nichts davon geht spontan.
Der richtige Platz am Zielort
Wo das Instrument später steht, bestimmt mit, wie lange es gut klingt. Ungünstig sind Außenwände im Altbau, direkte Sonne und die Nähe zum Heizkörper. Jeder dieser Punkte trocknet den Resonanzboden aus oder lässt die Stimmung schneller wandern. Besser ist eine Innenwand mit etwas Abstand und ein Raum, dessen Luftfeuchtigkeit halbwegs konstant bleibt. Sagen Sie uns den Wunschplatz vor dem Transport, dann stellen wir das Instrument gleich richtig hin und rücken es nicht zweimal. Danach lassen Sie es stehen, bevor der Stimmer kommt.
Weitere häufige Fragen
Können wir das Klavier nicht mit Freunden tragen?
Technisch selten, praktisch fast nie ohne Schaden. Ein Pianino bringt das Gewicht eines Motorrads auf schmale Rollen, die auf Stufen wegbrechen können. Verletzungen und Schäden im Stiegenhaus kosten am Ende mehr als der Transport.
Was müssen wir selbst vorbereiten?
Den Weg freiräumen, Deckel und Notenpult schließen, Noten und Kleinkram vom Instrument nehmen. Um Decken, Gurte, Kantenschutz und die Halteverbotszone kümmern wir uns.