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Ratgeber

Doppelmiete vermeiden: Termine richtig legen

Zwischen dem Ende der alten Wohnung und dem Beginn der neuen entscheidet sich, ob Sie einen Monat doppelt zahlen. Ein paar Wochen Planung sparen hier oft mehrere hundert Euro.

Wie Doppelmiete entsteht

Die alte Wohnung läuft bis Monatsende, die neue beginnt am Ersten – im Idealfall greift das nahtlos ineinander. In der Praxis beginnt die neue Miete oft früher, weil die Wohnung eben jetzt frei ist, oder die alte läuft länger, weil die Kündigungsfrist es so will. Schon zahlen Sie für zwei Wohnungen gleichzeitig.

Zuerst die Fristen kennen

Wann Ihr alter Vertrag wirklich endet, steht im Mietvertrag: Kündigungsfrist, Kündigungstermin und die Form der Kündigung unterscheiden sich je nach Vertrag. Lesen Sie das nach, bevor Sie irgendetwas unterschreiben, und holen Sie sich im Zweifel Rat bei einer Mieterberatung. Erst wenn das Enddatum fix ist, lässt sich der Rest rückwärts planen.

Eine kurze Überschneidung ist kein Fehler

Ganz ohne Überschneidung geht es selten – und ein bis zwei gemeinsame Wochen sind sogar praktisch: Sie können in der neuen Wohnung ausmalen lassen, bevor die Möbel kommen, in Ruhe übersiedeln und die alte Wohnung danach ordentlich übergeben. Teuer wird es erst, wenn aus den zwei Wochen zwei Monate werden.

So legen Sie die Termine

Planen Sie vom Übergabetermin der alten Wohnung rückwärts: Der Umzugstag liegt ideal fünf bis zehn Tage davor. So bleibt nach dem Umzug Zeit, die leere Wohnung besenrein zu machen, kleine Löcher zu verschließen und die Übergabe ohne Nachtschicht zu schaffen. Unsere Vier-Wochen-Planung führt Sie Woche für Woche durch.

Wenn zwischen Auszug und Einzug eine Lücke bleibt

Manchmal ist die neue Wohnung erst später bezugsfertig. Für die Zeit dazwischen mieten Sie selbst eine Lagerbox – Sie bleiben dort Vertragspartner, und wir übernehmen den Transport hinein und später wieder hinaus. Ein eigenes Lager betreiben wir nicht, das sagen wir ehrlich.

Unser Beitrag zum knappen Zeitplan

Ein fixer Termin, ein Team, ein Tag: Der klassische Wohnungsumzug ist am Abend erledigt, und der Fixpreis steht nach der kostenlosen Besichtigung fest. Beachten Sie nur: Rund um das Monatsende sind Umzugstermine in Wien am schnellsten vergeben – wer flexibel ist, bucht die Monatsmitte.

Gut zu wissen

Häufige Fragen

Wie viel Überschneidung ist sinnvoll?

Ein bis zwei Wochen. Das reicht für Ausmalen, Umzug und eine entspannte Übergabe der alten Wohnung – und kostet nur einen Bruchteil eines vollen Doppelmonats.

Die neue Wohnung ist erst später frei – was nun?

Dann mieten Sie für die Zwischenzeit selbst eine Lagerbox; Sie bleiben dort Vertragspartner. Wir übernehmen den Transport in die Box und später in die neue Wohnung.

Wann sollte ich den Umzugstermin buchen?

Drei bis vier Wochen im Voraus, rund um Monatsende und Ferienbeginn eher früher. Die Monatsmitte ist fast immer leichter zu bekommen.

Ist ein Umzug unter der Woche günstiger?

Der Fixpreis richtet sich nach Wohnung und Weg, nicht nach dem Wochentag. Unter der Woche ist aber die Terminauswahl größer und im Haus ist mehr Verständnis für ein belegtes Stiegenhaus.

Woher weiß ich, wann mein alter Vertrag endet?

Aus dem Mietvertrag: Dort stehen Kündigungsfrist und Kündigungstermin. Verbindlich klären Sie das über den Vertragstext oder eine Mieterberatung – erst danach den Umzug fixieren.

Holen Sie sich Ihren Fixpreis

Kostenlose Besichtigung vereinbaren – telefonisch oder per WhatsApp. Das Angebot kommt schriftlich, entscheiden können Sie in Ruhe.

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